Wie funktioniert Cloud-Mining? Unser Tutorial für dich!

Cloud Mining - Was ist das?Viele Spezialisten im Bereich der Kryptowährungen sind sich einig. Die Zukunft im Bereich des Mining gehört dem Cloud-Mining. Heutzutage ist Bitcoin die beliebteste Kryptowährung, die als Alternative zu herkömmlichen Zahlungssystemen verwendet wird. Alle Bitcoin-Transaktionen müssen von sogenannten “Minern” in einem als Mining bezeichneten Prozess errechnet werden.

Dieser Prozess wird von einer Software ausgeführt, die auf die Verarbeitungskapazität der CPU oder GPU zugreift, um transaktionsbezogene Algorithmen zu lösen. Ursprünglich wurde Bitcoin-Mining auf den CPUs einzelner Computer durchgeführt. Um heute genügend Rechenleistung zu haben, wird das in großen Rechenzentren gemacht. Mittlerweile wird für einige Kryptowährungen bereits eine derart grosse Rechenkapazität benötigt, sodass die Anschaffungskosten für die Hardware schon eine grössere Investitionssumme von mehreren Tausend Euro benötigen. Dies ist für viele Menschen natürlich bereits eine sehr grosse Hürde. Weiterhin kommen natürlich noch laufende Kosten hinzu, hierbei sind vor allem die Stromkosten zu beachten.

Cloud Mining bietet ein Mining-System mit minimalen Risiken und Kosten. Es handelt sich dabei um ein traditionelles Mining-Modell. Die Beschaffung, Wartung und Konfiguration hochspezialisierter Hardware wird hierbei aber durch Drittanbieter übernommen. Du bezahlst im Prinzip einen Pauschalbetrag für den jeweiligen Cloud-Mining-Vertrag zu Beginn. Bei seriösen Anbietern erhältst du dann jeden Tag einen Betrag in der ausgewählten Kryptowährung in dein Wallet.

Die laufenden Kosten (Maintenance-Fee = Wartungskosten) werden direkt von den erschürften Erträgen abgezogen. Am Ende landet in deinem Wallet also der netto Betrag der jeweiligen Kryptowährung.

Cloud-Mining-Anleitung: Das solltest du beachten!

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Welche Kryptowährung willst du minen?

Hierbei geht es um eine enorm essentielle Frage im Bereich des Cloud-Mining. Bei den renommierten Anbietern gibt es zumeist eine sehr begrenzte an Verträgen. Diese Unterscheiden sich natürlich im Preis und im Mining-Algorhitmus. Letztendlich ist es auch immer wichtig den aktuellen Kurs zu berücksichtigen. Informiere dich daher über die jeweilige Währung sehr genau und halte das Verhältnis von Vertragskosten zum jeweiligen Gegenwert der Kryptowährung im Auge. Um den ROI (Return of Investment) möglichst früh zu erreichen ist dies ein sehr nützliches Instrument.

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Das richtige Wallet auswählen!

Sobald du dich für eine Kryptowährung entschieden hast, solltest du dir noch Gedanken zum richtigen Wallet machen. Ein Wallet ist nichts anderes als eine digitale Geldbörse. Falls du keine grossen IT-Kenntnisse besitzt, empfehlen wir dir die Eröffnung eines Online-Wallets. Du eröffnest deine digitale Geldbörse unter der Obhut eines seriösen Unternehmens. Das Unternehmen kümmert sich um die Security. Bitte beachte unbedingt hierfür nur auf einen seriösen Anbieter zurückzugreifen. 

Wir von Cloud-Mining-Test.de empfehlen hier Coinbase. Coinbase ist einer der grössten und etabliertesten Anbieter am Markt. Dort ist dein Wallet bestmöglich gesichert. Auch wir haben unsere Wallets dort gelagert und sind bisher mehr als nur zufrieden. Wenn du dich über unseren Link bei Coinbase registrierst, erhältst du auch noch 10 US-Dollar als Guthaben in deinem Wallet auf die erste Einzahlung. (Auch wir erhalten für die Empfehlung 10 US-Dollar)

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Welchen Cloud-Mining-Anbieter soll ich auswählen?

Diese Frage können wir dir zwar nicht pauschal beantworten. Aber wir können dir die Entscheidung leichter machen. Im Prinzip gibt es aktuell nur zwei wirklich namhafte und vor allem seriöse Anbieter am Markt. Diese sind Genesis Mining und Hashflare, wir haben unsere Erfahrungen mit beiden Anbietern auch in diesem Blog niedergeschrieben. Beide Anbieter wurden von uns ausgiebig getestet und geprüft. Wir empfehlen dir bei der Auswahl unseren Cloud-Mining-Anbieter-Test durchzulesen.

Leider haben nicht immer beide Anbieter alle Verträge auf Lager. Vor allem die Bitcoin-Mining-Verträge sind häufig ausverkauft. Bei Genesis Mining erhältst du zudem mit diesem Promo-Code M68K3W noch 3% Rabatt auf deinen Vertrag. Den Code kannst du lokal abspeichern und immer wieder bei Genesis für alle Verträge verwenden.

Wenn es dein Budget zulässt, kannst du natürlich auch beide Anbieter einmal parallel testen und danach entscheiden, wo du den grösseren Betrag investieren möchtest. Einziges Manko hierbei ist, dass die Anbieter häufig auch eine Mengenstaffelung anbieten. Mietest du also grössere Cloud-Mining-Verträge, so erhöht sich auch der Rabatt.

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Hinterlege deine Wallet-Adresse beim Anbieter

Ganz wichtig ist es im nächsten Schritt in deinem Benutzerprofil beim jeweiligen Cloud-Mining-Anbieter deine Wallet-Adresse einzufügen. Deine Wallet-Adresse bekommst du z.B. bei Coinbase im Reiter “Konten”. Dort findest du deine Wallets für die verschiedenen Kryptowährungen. Klicke einfach auf den Button empfangen und schon wird dir eine Wallet-Adresse angezeigt. Diese musst du zunächst kopieren.

Wie funktioniert Cloud-Mining? Wallet-Adresse bei Coinbase kopieren

Kopiere die Wallet-Adresse von Coinbase in deine Zwischenablage. Diese benötigst du zwingend um sie bei Genesis oder Hashflare zu hinterlegen und Erträge zu empfangen.

Nun kannst du im nächsten Schritt die kopierte Wallet-Adresse im User-Interface bei Genesis Mining oder bei Hashflare hinterlegen. Vergiss bitte nicht diese Einstellungen dort jeweils zu speichern.

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Cloud-Mining Auszahlungen empfangen

Je nach Cloud-Mining-Anbieter unterscheidet sich auch die Auszahlung ein wenig. Sowohl bei Genesis und auch bei Hashflare ist das Vorgehen hinsichtlich der Maintenance-Kosten aber gleich. Bei beiden Unternehmen werden die täglichen Wartungskosten jeweils sofort vom täglich “erschürften” Betrag abgezogen. Deinem Konto wird somit immer der Netto-Ertrag nach Abzug der Wartungskosten gutgeschrieben.

Der grosse Unterschied zwischen Genesis Mining und Hashflare ist der Auszahlungsintervall. Bei Genesis Mining wird dir in der Regel der Betrag täglich in dein Wallet überwiesen. Bei Hashflare muss die Auszahlung jeweils manuell angefordert werden. Dies funktioniert aber ganz simpel im User-Interface mittels eigenem Auszahlen-Button.

Statistikfreunden empfehlen wir auch beim Cloud-Mining genau Buch zu führen. So kann man am schnellsten für sich selber den ROI ermitteln. Wir haben das mit Hilfe von Google-Sheets gemacht. Du kannst dir davon selber ein Bild machen, denn wir haben besonders bei Genesis Mining einen grossen Test mit eigenem Kapital gemacht und alles genau dokumentiert. Aber siehe selbst: Genesis Mining Erfahrungsbericht – Wir haben 1950$ investiert.

Solltest du weitere Fragen hinsichtlich des Cloud-Mining haben, so kannst du gerne unterhalb dieses Artikels kommentieren. Wir versuchen dir dann schnellstmöglich Rede und Antwort zu stehen.

Warum lohnt sich Cloud-Mining für die Anbieter?

Du hast dich sicherlich schon häufiger mal gefragt, wie können Cloud-Mining-Anbieter das Mining für sich rentabel gestalten? Dies ist im Prinzip sehr einfach zu beantworten. Grosse Anbieter wie Genesis Mining oder Hashflare, besitzen Rechenzentren in kostengünstigen Ländern hinsichtlich der Unterhaltskosten. So sind die viele Rechenzentren dieser Anbieter beispielsweise in Ländern im asiatischen Raum. Genesis Mining betreibt derzeit sogar grosse Rechenzentren in Island.

Ein weiterer positiver Aspekt sind natürlich massive Rabatte bei der Bestellung von Hardware. Genesis Mining agiert hier derzeit sogar fast ohne Risiko. Zumeist bietet Genesis nur sehr begrenzte Kontingente an Cloud-Mining-Verträgen an, welche zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt für die User aktiviert werden. Derzeit beträgt die spanne häufig zwischen zwei und drei Monaten. Das heisst, dass du den Vertrag vorbestellst und vorfinanzierst. Mit deinem Geld kann dann Genesis Mining für die nächste Bestellcharge die nötige Hardware erwerben.

Somit kauft Genesis Mining die Hardware mit dem Geld der Nutzer und schlägt dann noch Rabatte bei den Herstellern von sogenannten Minern oder Grafikkarten-GPU (beispielsweise Nvidia) heraus.

 

 

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